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Am 23. Juni 2016 haben die Briten mit 51,9 Prozent Mehrheit dafür gestimmt, die Europäische Union zu verlassen. Nach einem zweijährigen Verhandlungsprozess zwischen Großbritannien und der EU scheidet das Land im Laufe des Jahres 2019 voraussichtlich aus der Europäischen Union aus.

Die Erfahrungen mit dem Brexit und die Diskussionen über nationale Alleingänge in Fragen der Klima- oder Migrationspolitik machen deutlich, dass die EU mehr denn je vor großen Herausforderungen steht.

Meldung des Tages

  • 18.04.2019 Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes hat am 17. April erstmals seit Beginn der Krise Hilfsgüter, wie zum Beispiel Trinkwasser, Medikamente sowie Stromgeneratoren, nach Venezuela geliefert und unter anderem in der Hauptstadt Caracas verteilt. Gegenpräsident Guaidó sprach von einem Erfolg der Opposition, des Internationale Komitee des Roten Kreuzes warnte hingegen vor einer Politisierung der Hilfen.

  • 17.04.2019 Die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit sanken im Jahr 2018 um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den stärksten Rückgang verzeichneten Zuwendungen für auf Hilfe angewiesene Länder. Hintergrund hierfür bildet die geringe Mittelaufwendung für Flüchtlinge. Insgesamt beliefen sich die Mittel der Entwicklungszusammenarbeit der 30 Mitgliedstaaten des OECD-Entwicklungsausschusses auf 153 Milliarden US-Dollar. Die öffentlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit stiegen in 17 Ländern (darunter in Ungarn, Island, Neuseeland) an, in zwölf Ländern gingen die Aufwendungen zurück. Die stärksten Rückgänge verzeichneten dabei Österreich, Finnland, Griechenland, Italien, Japan und Portugal. Insgesamt macht die öffentliche Entwicklungshilfe über zwei Drittel der Außenfinanzierung der am wenigsten entwickelten Länder aus.

  • 16.04.2019 Bei schweren Gefechten zwischen dem Militär und der Terrororganisation Boko Haram sind mindestens sieben Soldaten sowie 63 Islamisten getötet. Weitere 15 Soldaten wurden teils schwer verwundet. Zu den Gefechten war es im Zuge eines Angriffs der Boko Haram auf einen Militärstützpunkt in Kaiga Kindjiria – im Dreiländereck zu Kamerun und Nigeria – gekommen.

  • 15.04.2019 Die Truppen der „Libyschen Nationalarmee“ (LNA) unter General Haftar rücken seit Beginn der Offensive am 4. April weiter auf das Zentrum von Tripolis vor. Weiterhin werden Luftkriegsmittel  aus russischer Produktion eingesetzt. Nach WHO-Angaben wurden seit Beginn der Kämpfe 121 Menschen getötet, über 561 verletzt. Bereits in der Vorwoche wurde das internationale Hilfskops stark ausgedünnt und Grenzsicherungskräfte der EU (Mission EUBAM) nach Tunesien verlegt.

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