Frieden & Sicherheit-Home

Staat, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der zunehmenden Digitalisierung. Gleichzeitig werden sie jedoch verwundbarer gegen Angriffe im Cyberraum. Urheber von Cyberattacken sind andere Staaten, terroristische Organisationen und kriminelle Vereinigungen oder Einzelpersonen.

Seit Jahren häufen sich Cyberangriffe und werden schwerwiegender. Eine besondere Gefahr für demokratische Gesellschaften ist die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Anhand des Arbeitsblatts befassen sich die Lernenden mit Cyberbedrohungen und Maßnahmen zur Cyberverteidigung.

Meldung des Tages

  • 15.06.2018 Wenige Stunden vor Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist der russische Oppositionsführer Nawalny nach 30 Tagen Haft freigelassen worden. Mitte Mai war der russische Oppositionspolitiker wegen nicht-genehmigter Proteste zu 30 Tagen Gefängnis verurteilt und von der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen worden. Er hatte kurz vor der Vereidigung von Präsident Putin zu dessen vierten Amtszeit Anfang Mai zu landesweiten Protesten aufgerufen. Nach Angaben von Bürgerrechtlern wurden damals knapp 1.600 Demonstranten festgenommen. 

  • 14.06.2018 Bei erneuten Zusammenstößen während eines landesweiten Generalstreiks sind in Nicaragua mindestens drei Menschen getötet worden. Die Vereinigung für Menschenrechte legt der Regierung den Einsatz von Pestiziden aus der Luft gegen Demonstranten in Nagarote, Tipitapa und Masatepe zur Last. Seit Wochen wird in Nicaragua gegen Rentenkürzungen demonstriert. Mehr als 100 Menschen wurden seit April 2018 bei Protesten getötet.
     

  • 13.06.2018 Nach Berechnung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ist das Zirkulationssystem im Atlantik im Vergleich zu früheren Jahrhunderten schwächer geworden. Der Golfstrom transportiert auch weiterhin große Mengen an Wärme nach Norden, zwei neuere Studien verweisen darauf, dass es künftig zu Zirkulations-Abschwächungen kommen könnte. Das ozeanische Temperaturmuster zeige eine Abschwächung in der Umwälzung von rund 15 Prozent seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Nachweise werden auch durch die Ablagerungen von Sedimentkörnern am Meeresgrund erhärtet. Im Ergebnis begann die Zirkulation bereits im 19. Jahrhundert um rund 15 bis 20 Prozent nachzulassen. Im Vergleich zu den letzten 1.600 Jahren sei die Zirkulationsaktivität ungewöhnlich niedrig. In der Folge würden die Hitzewellen in Europa intensiver, während sich der Anstieg des Meeresspiegels an der Ostküste der USA schneller vollziehen wird. 

  • 12.06.2018 In Singapur sind US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zu Direktgesprächen zusammengekommen. Ziel beider Seiten ist die Schaffung tragfähiger politischer Beziehungen sowie die Formulierung eines geordneten diplomatischen Verfahrens zur Denuklearisierung Nordkoreas im Gegenzug für Sicherheitsgarantien und Wirtschaftshilfe. Im Zentrum steht dabei nicht nur die schrittweise und nachprüfbare Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel, sondern auch die komplette Neuausrichtung der bilateralen Beziehungen. Zeitgleich reiste die Schwester von Kim Jong-un in einer nordkoreanischen Maschine an. Experten sehen dies als Hinweis der Unumkehrbarkeit einer außenpolitischen Wende, zu deren Zustimmung die koreanischen Völker noch eingebunden werden müssen. 

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