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Seit 1901 wird jedes Jahr am 10. Dezember der Friedensnobelpreis vergeben. Im Jahr 2018 wählte das Komitee zwei Preisträger aus, die sich in besonderer Art und Weise gegen sexuelle Gewalt in Kriegen einsetzen: die jesidische Rechtsanwältin Nadia Murad und den kongolesischen Arzt Denis Mukwege.

Mit der Entscheidung, den Preis an diese beiden Aktivisten zu verleihen, rückt das Thema der sexualisierten Kriegsgewalt stärker in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit.

Meldung des Tages

  • 07.12.2018 In Bolivien protestierten am 6. Dezember landesweit Tausende Menschen gegen die erneute Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2019 von Präsident Evo Morales, der bereits drei Amtszeiten absolviert hat. In La Paz, Santa Cruz, Cochabamba und weiteren Städten kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen durch Straßenblockaden. Für den 10. Dezember ist ein landesweiter Generalstreik geplant. Die Bevölkerung hatte sich 2016 in einem Referendum gegen eine Verfassungsänderung zur Amtszeitverlängerung ausgesprochen.

  • 06.12.2018 Nach langwierigen Verhandlungen und vor dem Hintergrund der gegenwärtig schwersten humanitären Katastrophe der Welt beginnen die Friedensverhandlungen für den Jemen in Stockholm. Der Verhandlungsbeginn zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen (unterstützt durch den Iran) und der sunnitischen Regierung (unterstützt durch die saudisch-geführte Koalition) wurde von VN-Sonderermittler Marin Griffith bestätigt.

  • 05.12.2018 Nach dem Global Terrorism Index (GTI) des Institute for Economics and Peace (IEP) ist die Zahl der weltweiten Todesfälle durch Terrorismus im vergangenen Jahr um 27 Prozent auf 18.814 zurückgegangen. Es ist der dritte Rückgang in Folge. Die größten Rückgänge verzeichneten Syrien und der Irak durch die Schwächung des IS. In Europa gingen die Todesfälle um 75 Prozent auf 81 Opfer zurück (Vgl. 2016: 168). Insgesamt wurden 2017 in 67 Todesopfer durch Terrorismus verzeichnet. Fünf Länder (Afghanistan, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien) verzeichneten jeweils mehr als 1.000 Todesopfer. Die weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen durch Terrorismus sanken im Berichtszeitraum um rund 42 Prozent auf 52 Milliarden US-Dollar.

  • 04.12.2018 Im Distrikt Nduga der indonesischen Provinz Papua (Westneuguinea) sind bei einem Angriff von Separatisten mindestens 31 Menschen getötet worden. Eine Person gilt als vermisst. Die Angreifer hatten die Baustelle einer Brücke gestürmt und das Feuer auf die Mitarbeiter eines staatlichen Bauunternehmens eröffnet. Die genauen Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen. Der Angriff war bereits am 2. Dezember erfolgt und wurde erst jetzt der Öffentlichkeit bekannt. In der östlichen Region kämpfen Separatisten seit knapp 50 Jahren für die Loslösung von Indonesien.

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