Frieden & Sicherheit-Home

Die Idee einer europäischen Verteidigungsarmee ist fast so alt wie die Geschichte der Bundeswehr selbst. Seit Juni 2018 ist dieser Ansatz erneut Teil der politischen Diskussion in Deutschland.

Die europäischen Entwicklungen der vergangenen Monate, insbesondere (sicherheits-)politische Fragen, und die Herausforderungen der Zukunft an die Europäische Union und der sicherheitspolitischen Bündnisse haben die Auseinandersetzung mit diesem Thema neu entfacht.

Meldung des Tages

  • 10.08.2018 Bei einem Luftangriff im Nordjemen wurden am 9. August mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 40 Personen verletzt. Bei dem Bombardement eines Marktes in Dahjan (Region Saada) wurde auch ein Schulbus getroffen, unter den Opfer sind zahlreiche Kinder. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition übernahm die Verantwortung für den als „legitim“ bezeichneten Angriff. Der Einsatz war eine Vergeltungsaktion für einen Raketenangriff auf die saudische Stadt Dschazan in der Nacht zuvor. Die saudisch geführte Militärkoalition fliegt seit 2015 Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen.

  • 09.08.2018 Nach Wiederaufnahme der Iransanktionen am 7. August haben sich zahlreiche westliche Konzerne mit US-Exportgeschäft aus dem Irangeschäft zurückgezogen. Daimler hat seine Aktivitäten im Iran auf Eis gelegt, Wintershall plant die Schließung seiner Niederlassung in der iranischen Hauptstadt Teheran. Nach Angaben der deutsch-iranischen Industrie- und Handelskammer, AHK Iran, waren die Exporte 2017 um rund 16 Prozent, in den ersten Monaten 2018 jedoch schon um vier Prozent zurückgegangen.

  • 08.08.2018 Die Regierung in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und die Oromo Liberation Front (OLF) zeichneten am 7. August in Asmara in Eritrea ein Versöhnungsabkommen zur Beilegung ihres Gebietskonflikts. Die Regierung sicherte zu, die OLF als politische Kraft anzuerkennen. Die OLF bekannte sich wiederum zum Gewaltverzicht. Im Vorfeld war die OLF bereits von der Liste der Terrororganisationen gestrichen worden. Äthiopiens neues Ministerpräsident Abiy Ahmed (seit April 2018 im Amt) ist seit 27 Jahren der erste Regierungschef aus der Volksgruppe der Oromo, die 35 Prozent der Bevölkerung stellen

  • 07.08.2018 Das kongolesische Gesundheitsministerium gab für den 8. August den Beginn einer groß angelegten Impfkampagne gegen Ebola im Osten (in der Provinz Nord-Kivu) des bekannt. In der Hauptstadt Kinshasa sind rund 3.220 Einheiten eines Impfstoffes vorrätig. Aus Nord-Kivu wurden bislang 13 Infektionen (42 Verdachtsfälle) sowie drei Todesfälle (33 Verdachtsfälle) bestätigt. Nord-Kivu ist eine der am dichtesten bewohnten Provinzen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist der elfte Ebola-Ausbruch in diesem Staat seit der erstmaligen Dokumentation der Krankheit 1976.

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