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Frieden & Sicherheit-Friedensabkommen in der Zentralafrikanischen Republik

Friedensabkommen in der Zentralafrikanischen Republik

06.02.2019

06.02.2019 In der Metropole Khartum einigten sich unter Ägide der Vereinten Nationen (Beginn der Verhandlungen am 24. Januar) die Regierung und Präsident Faustin-Archange Touadéra sowie 14 Milizenführer (Séléka- und Anti-Balaka-Gruppen) auf ein Friedensabkommen. Es ist das siebte Abkommen seit 2012 und soll den Weg für Versöhnung und Entwicklung ebnen. Im Unterschied zu den Vorgängerabkommen wurde nun eine Amnestieregelung (hoch umstritten) aufgenommen. Mit rund 430.000 Binnenvertriebenen und rund 450.000 Flüchtlingen steht Bangui vor enormen sozio-ökonomischen Herausforderungen. Der Friedensprozess wird durch die weitere Stationierung der VN MINUSCA mit ca. 12.000 Soldatinnen und Soldaten unterstützt. Ob und wie lange der neuerliche Friedensprozess anhält, ist weiter offen.

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