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Mauern sollen trennen und Grenzen deutlich aufzeigen. Die Berliner Mauer an der innerdeutschen Grenze war im Jahr 1989, im Jahr ihres Zusammenbruchs, eine von 17 Mauern an Staatsgrenzen weltweit.

Heute gibt es rund 75 Zäune, befestigte Grenzanlagen und Mauern an Staatsgrenzen rund um den Globus, davon auch viele an den Grenzen Europas.

Meldung des Tages

  • 21.09.2018 Nach einem tätlichen Angriff in Chemnitz durchsuchte die Polizei am 20. September die Wohnungen mehrerer Mitglieder einer selbsternannten Bürgerwehr. Hintergrund sind laufende Ermittlungen wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung gegen mehrere Personen. Mitglieder der Bürgerwehr werden beschuldigt, eine Gruppe von Menschen am 14. September tätlich angegriffen und beleidigt zu haben. Ein Iraner wurde dabei verletzt. Nach dem Vorfall waren bereits 15 Verdächtige vorübergehend festgenommen worden.

  • 20.09.2018 Ein aktueller Bericht der Weltbank hat zur Armutsbilanz Afrikas Stellung bezogen. Die Möglichkeiten trüben sich ein, die extreme Armut bis 2030 zu beenden (Agenda 2030 der Vereinten Nationen). Dennoch gelang es in 25 Jahren, 1,1 Millionen Menschen von der Armut zu befreien. Rund 50 Prozent der extrem armen Menschen leben südlich der Sahara. Von den 27 Ländern mit der weltweit höchsten Armut, liegen 26 in Afrika. In ausgewählten Ländern, wie in Nigeria (durchschnittlich 5,6 Geburten pro Frau) und der Demokratischen Republik Kongo (5,91 Geburten pro Frau), sind die Geburtenraten noch immer am höchsten. Daher wachse die Bestandsbevölkerung in Afrika schneller als im Rest der Welt.

  • 19.09.2018 Nach Einlassungen von Ermittlern der Vereinten Nationen (VN) wurden rund 750.000 muslimische Rohingya nach Bangladesch vertrieben. Im Zuge der Vertreibung seien rund 10.000 Menschen getötet und 37.000 Häuser zerstört worden. Der 444-seitige Report der VN beschuldigt die Militärführung in Myanmar des „beabsichtigten Völkermordes“. Der Bericht stützt sich auf Satellitenbilder und die Aussagen von rund 850 Zeugen und Opfern. Die VN-Kommission fordert nun die Einleitung eines Verfahrens am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gegen Myanmars Armeechef Min Aung Hlaing und gegen fünf hohe Offiziere wegen Völkermordes. Vorermittlungen wurden bereits aufgenommen.

  • 18.09.2018 Die Präsidenten Putin (Russland) und Erdogan (Türkei) verständigten sich am 17. September im russischen Sotschi auf die Einrichtung einer 15 bis 20 Kilometer breiten demilitarisierten Zone im nordwestlichen syrischen Gouvernement Idlib. Die Zone, die bis zum 15. Oktober entstehen soll, wird von russischen und türkischen Sicherheitskräften gesichert. Radikale Aufständische müssen das Gebiet bis zum 10. Oktober verlassen. Nach Einlassungen des russischen Verteidigungsministers Schoigu werde auf Grundlage dieser Vereinbarung auf eine Großoffensive auf Idlib verzichtet. Die iranische Regierung in Teheran begrüßte die Vereinbarung.

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